Der ViP ist eine Anlaufstelle für straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende, aber auch Jugendliche und Heranwachsende die andere Hilfe benötigen, können sich an uns wenden.

Darüber hinaus bietet der ViP den Täter-Opfer-Ausgleich für Jugendliche / Heranwachsende und Erwachsene in seiner Fachstelle an.

Der ViP kooperiert mit den freien Trägern der Jugendhilfe, dem Kommunalen Sozialdienst (KSD), der Bewährungshilfe, den Jugendrichtern, der Staatsanwaltschaft und der Polizei.

 

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Verein sozial-integrativer Projekte e.V.
Wasserstraße 9 · 48147 Münster
Tel. 0251 / 46 468 oder 47 468
Fax: 0251 / 40 721
post@vip-muenster.de

 

 

 

Seine Wurzeln hat der heutige Verein sozial-integrativer Projekte (ViP) in der gesellschaftlichen und politischen Debatte der 70er Jahre über Möglichkeiten und Grenzen des Strafvollzuges. Nicht zufällig firmierte diese Arbeit damals unter »Straffälligenhilfe Münster e.V.«.

Die damalige idealistische Vorstellung, mit nur genügend viel und guter sozialpädagogischer Arbeit ließen sich grundsätzlich persönliche Problemlagen und gesellschaftliche Missstände beheben, hat sich grundlegend geändert.

Nicht geändert hat sich innerhalb des ViP‘s die Einstellung,

  • dass kein Konzept so gut ist, dass es nicht verbessert werden könnte
  • dass kein Konzept die tatsächliche Arbeit ersetzt
  • dass Motivation, Professionalität und gute Arbeitsbedingungen

die entscheidenden Voraussetzungen sind für tragfähige zukunftsweisende  Arbeitsergebnisse sind.

Die Arbeit für und mit jungen Menschen hat sich zu einem festen Bestandteil im sozialen Netz der Stadt Münster entwickelt. Projekte wie das Betreute Wohnen, das Anti-Aggressivitäts-Training oder auch der Täter-Opfer-Ausgleich für Jugendliche/Heranwachsende und für Erwachsene sind Beispiele für die Bemühungen, die Beteiligten zu integrieren und ihnen Gelegenheit zu geben, andere als die gewohnten, üblicherweise auf Konfrontation ausgelegten Verhaltensmuster, kennen zu lernen.

Die im ViP eingeschlagenen Wege führen weit häufiger aus der Kriminalität, als der Gang in freiheitsentziehende Maßnahmen. Ohne den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne ihre innovativen Ideen und auch den Mut zu ungewöhnlichen Maßnahmen, hätte der ViP sich nicht so weit entwickeln können. Ziel aller Maßnahmen ist es, dass möglichst viele junge Menschen straf- und gewaltfrei leben können und der Schutz der Bevölkerung gewährleistet ist.

Der ViP als spezialisierter Anbieter für alle angeordneten Auflagen und Weisungen im Rahmen des Jugendgerichtsgesetzes und im Bereich des Täter-Opfer-Ausgleiches für den Erwachsenenbereich, ist damit ein enger, vertrauensvoller Kooperationspartner der Justiz, Polizei, Jugendgerichtshilfe und auch der Jugendhilfe.