Der ViP ist eine Anlaufstelle für straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende, aber auch Jugendliche und Heranwachsende die andere Hilfe benötigen, können sich an uns wenden.

Darüber hinaus bietet der ViP den Täter-Opfer-Ausgleich für Jugendliche / Heranwachsende und Erwachsene in seiner Fachstelle an.

Der ViP kooperiert mit den freien Trägern der Jugendhilfe, dem Kommunalen Sozialdienst (KSD), der Bewährungshilfe, den Jugendrichtern, der Staatsanwaltschaft und der Polizei.

 

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Verein sozial-integrativer Projekte e.V.
Wasserstraße 9 · 48147 Münster
Tel. 0251 / 46 468 oder 47 468
Fax: 0251 / 40 721
post@vip-muenster.de

 

TOA Münster - Täter Opfer Ausgleich

Die Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktregelung ist ein weiteres Arbeitsfeld des VIPs und wird – anders als die übrigen Angebote des VIPs – durch das Justizministerium NRW gefördert.

Die Fachstelle ist für den gesamten Landgerichtsbezirk Münster zuständig und führt Strafverfahren aus dem allgemeinen Strafrecht (Erwachsene) einer außergerichtlichen Klärung zu. Die Mitarbeiter der Fachstelle bilden ein fachbezogenes Team mit den Mitarbeitern des TOA-Jugendbereichs.

Kompetenztraining für Mädchen und junge Frauen

Kompetenztraining für Mädchen und junge Frauen
Bildquelle: Maren Beßler  / pixelio.de

Das Konflikt-Training ist ein gruppenpädagogisches Angebot für maximal 10 Mädchen/junge Frauen, das insgesamt einen Vor-/Infotermin, acht Gruppenabende (wöchentlich à 3 Stunden), einen Intensivtag (à 6 Stunden) sowie Abschluss-Einzelgespräche umfasst. Da das Training als richterliche Weisung verpflichtend ist, dürfen die Teilnehmerinnen an maximal zwei Abend-Terminen fehlen. Beim Intensivtag gilt Anwesenheitspflicht, ebenso bei den Einzel-Abschluss-Gesprächen.

Darüber hinaus müssen sich die Teilnehmerinnen an die Kursregeln halten und am Trainingsgeschehen aktiv beteiligen. Die Beteiligung und Auseinandersetzung mit den Trainingsinhalten werden über ein Punktesystem erfasst. Zum Ende des Kurses müssen die Teilnehmerinnen mindestens 70% der Punktzahl erreicht haben.

Zielgruppe

Mädchen und junge Frauen im Alter von 14 bis 21 Jahren, die strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. Teilnehmerinnen dieser Maßnahme haben Förderbedarf in der konstruktiven und gewaltfreien Regelung von Konflikten, lassen sich schnell provozieren, sie reagieren auf Provokationen aggressiv und haben eine geringe Frustrationstoleranz in Auseinandersetzungen.

Themen/Inhalte:

  • Auseinandersetzung mit begangenen Straftaten
  • Erkennen und Akzeptieren eigener Stärken und Schwächen
  • Verbesserung der sprachlichen Kompetenz/Ausdrucksfähigkeit
  • Entwicklung alternativer Handlungskompetenzen
  • Sensibilisierung für eskalierende und deeskalierende Handlungsmöglichkeiten
  • Erkennen von Rückzug und Schlichtung als Handlungsalternative
  • Reduzierung gewaltbereiten Verhaltens
  • Biographie-Arbeit
  • Stärkung des Selbstwertgefühls

Methoden:

  • Kosten-Nutzen-Analyse von Gewalt
  • Interaktions-Übungen/Rollenspiele
  • Wahrnehmungsübungen (Selbst-/Fremdwahrnehmung/Feedback)
  • Kamera- und Videoeinsatz
  • Gruppenerfahrung
  • Selbstreflexion
  • Situatives Aufgreifen aktueller Themen/Konflikte der Teilnehmerinnen

Verantwortliche Mitarbeiterinnen

Carolin Kühnel