Der ViP ist eine Anlaufstelle für straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende, aber auch Jugendliche und Heranwachsende die andere Hilfe benötigen, können sich an uns wenden.

Darüber hinaus bietet der ViP den Täter-Opfer-Ausgleich für Jugendliche / Heranwachsende und Erwachsene in seiner Fachstelle an.

Der ViP kooperiert mit den freien Trägern der Jugendhilfe, dem Kommunalen Sozialdienst (KSD), der Bewährungshilfe, den Jugendrichtern, der Staatsanwaltschaft und der Polizei.

 

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Verein sozial-integrativer Projekte e.V.
Wasserstraße 9 · 48147 Münster
Tel. 0251 / 46 468 oder 47 468
Fax: 0251 / 40 721
post@vip-muenster.de

 

TOA Münster - Täter Opfer Ausgleich

Die Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktregelung ist ein weiteres Arbeitsfeld des VIPs und wird – anders als die übrigen Angebote des VIPs – durch das Justizministerium NRW gefördert.

Die Fachstelle ist für den gesamten Landgerichtsbezirk Münster zuständig und führt Strafverfahren aus dem allgemeinen Strafrecht (Erwachsene) einer außergerichtlichen Klärung zu. Die Mitarbeiter der Fachstelle bilden ein fachbezogenes Team mit den Mitarbeitern des TOA-Jugendbereichs.

Aufsuchende Arbeit

VIP - Aufsuchende Arbei

Der Verein sozial-integrativer Projekte e.V. ist für die Aufsuchende Arbeit in den Stadtteilen Mecklenbeck und Albachten zuständig.

In der Aufsuchenden Arbeit wendet sich die Mitarbeiterin des ViP den Jugendlichen und Heranwachsenden zu, die sich im öffentlichen Raum, vor allem auf Straßen, Spielplätzen, Schulhöfen, Parkanlagen etc. aufhalten. Diese Jugendlichen und Heranwachsenden werden zumeist nicht mehr von den Angeboten der Jugendzentren erreicht und so begibt sich die zuständige Mitarbeiterin auf die Straße und zu den informellen Treffpunkten.

Somit findet diese Arbeit im Sozial- und Lebensraum der Jugendlichen statt und nimmt die Gesamtheit der Lebensthemen und Bewältigungsprobleme der Jugendlichen in den Blick. Ebenso werden die individuell verfügbaren materiellen, räumlichen und sozialen Ressourcen der Einzelnen berücksichtigt.

Zielgruppe

Zielgruppe der Aufsuchenden Arbeit sind Jugendliche, die häufig in mehreren Lebensbereichen sozial benachteiligt sind (z.B. Schuloder Ausbildungsabbrüche, Arbeitslosigkeit, Schulden, Drogen- / Alkoholkonsum, Straffälligkeit) und die nicht durch Angebote der allgemeinen Jugendarbeit oder sozialpädagogische Angebote erreicht werden. Diese Jugendlichen sind häufig in Cliquen zusammengeschlossen und haben zumeist informelle Treffpunkte in den Stadtteilen (z.B. Parkanlagen, Spielplätze).

Zielsetzung

  • in einzelnen Stadtteilen Ansprechpartner für Jugendliche zu sein
  • vertrauensvollen Kontakt zu Jugendlichen / Cliquen in deren spezifischem Umfeld aufbauen
  • persönliche und soziale Fähigkeiten und Stärken der Jugendlichen ausbauen
  • Ressourcen erschließen
  • Handlungs- und Bewältigungskompetenzen der Jugendlichen fördern
  • soziale Integration
  • Abbau von Benachteiligung und Ausgrenzung
  • Brücken schlagen zwischen den Jugendlichen und Institutionen im Stadtteil, d.h. Vermittlung zwischen Interessen der Jugendlichen sowie den Anliegen der Anwohner vor Ort
  • Unterstützung der institutionellen Zusammenarbeit aller Einrichtungen, die soziale Dienstleistungen erbringen (Vernetzung)

Methoden

Die Aufsuchende Arbeit ist sowohl zielgruppen- als auch gemeinwesenorientiert und enthält Anteile von Beratungs- sowie Freizeitarbeit.
Vor dem Hintergrund der vielfältigen und individuell sehr unterschiedlichen Lebensthemen und Problemlagen der Jugendlichen ist das methodische Vorgehen in der Aufsuchenden Arbeit ebenso vielseitig und von unterschiedlichsten Herangehensweisen geprägt.

Zentraler methodischer Aspekt der Aufsuchenden Arbeit ist dabei immer der Aufbau einer konstruktiven Vertrauensbasis zu den Jugendlichen, um Beratungs- und Vermittlungsarbeit zu ermöglichen. Diese kann in kurzen Beratungssequenzen ebenso wie im Rahmen intensiver Einzelfallhilfe stattfinden.

Verantwortlicher Mitarbeiter:

Carolin Kühnel   für Albachten

Simon Wilde      für Mecklenbeck